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ÖKOLOGIE: BAUEN + FINANZIEREN

Ökologisches Bauen

Wenn Sie ökologisch Bauen wollen, werden Sie letztlich jedes einzelne Produkt, das man beim Bauen verwendet, kritisch auf seine ökologischen Eigenschaften prüfen. Es empfiehlt sich, das Ziel “ökologisches Bauen” gemeinsam mit dem Architekten oder dem Ingenieur zu verwirklichen.

Beispiele für wichtige Entscheidungen beim ökologischen Bauen sind:

natürliche Baustoffe (Lehm, Ziegel, Natursteine aus der Umgebung, Holz, Strohballen), Pflanzen z. B. zur Dachbegrünung)

natürliche Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen  (zum Beispiel Holzfaserdämmplatte, Flachsfaser, Hanffaser, Schafwolle, Stroh) oder Recyclingmaterial (z. B. Cellulose aus Altpapier)

Anbringen einer sehr guten Wärmedämmung

Naturfarbe (Anstrichmittel), Klebstoffe und Lacke auf Pflanzenbasis ohne Lösungsmittel

mehrfachisolierte Fenster, möglichst umfassende Nutzung des Tageslichts für die Beleuchtung des Gebäudes (wo keine Fenster möglich sind, kann es mit Lichtleitsystemen – das heißt einem System aus Röhren und Spiegeln – an den Bestimmungsort geleitet werden)

natürliche Bodenbeläge (z. B. Kork, Holzparkett aus regional gewachsenem Holz, Linoleum)

 

Warmwassererzeugung mittels thermischer Solaranlage bei Bedarf ergänzt durch alternative Heizsysteme (z. B. Geothermie, Pelletheizung)

Warmwasseranschluss für die Waschmaschine

Nutzung des so genannten Grauwassers (Abwasser aus Badewanne, Dusche und Waschmaschine) für die Toilettenspülung, Nutzung des Regenwassers nach Grobfilterung zum Waschen der Wäsche.

Beim Bau von Mehrfamilienhäusern besonders wichtig: Schaffung von Möglichkeiten zur Mülltrennung, überdachte Fahrradstellplätze

Quelle: wikipedia.org/ökologisches Bauen 

Ökologische Baufinanzierung

Sie ist zum einen die Baufinanzierung von ökologischen Projekten (zum Beispiel der Bau eines Energiesparhauses oder die Installation einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach). Zum anderen natürlich auch die Baufinanzierung von einem ökologisch ausgerichteten Anbieter. Viele von ihnen werben mit Ökodarlehen, wenige sind auch öko.

Auch klassische Banken springen auf den trendigen „Ökozug“ auf.

Die Konditionen einer Ökobaufinanzierung im Vergleich zu einem „normalen“ Hypothekendarlehen können sich in der Regel durchaus sehen lassen.

Zielgruppe dieser Öko-Angebote sind verantwortungsbewusste Menschen, die gute, faire Konditionen verbunden mit sozialer Verantwortung honorieren.

Und Sie als Kunde profitieren trotzdem auch monetär, denn die meisten finanzierten Maßnahmen fördern die Energieeinsparung und machen sich letztendlich positiv im Geldbeutel bemerkbar.

KfW-Förderprogramme und Öko-Darlehen lassen sich gut kombinieren. Die Kriterien der „grünen“ Baufinanzierungen decken sich meist mit denen der KfW.

Wer sich mit einem umweltfreundlichen Bauprojekt trägt, sollte auf jeden Fall erst einmal schauen, welche Förderprogramme für sein Vorhaben infrage kommen.

Textauszüge von Anette Rehm, www.zuhause3.de

Ökologische Geldanlagen – Rendite mit gutem Gewissen

Mit einer ökologischen Geldanlage wird die Erwartung verbunden, dass sich umweltverantwortliche Unternehmen langfristig beständig und wirtschaftlich erfolgreich im Wettbewerb behaupten.

Mit ökologischen Geldanlagen lassen sich gute, teilweise überdurchschnittliche Renditen erzielen. Dies hängt im Wesentlichen mit dem Wachstum der Umwelttechnologie und hier vor allem mit den Investitionen im Bereich erneuerbarer Energien zusammen. Hinzu kommt ein geringeres Risiko, das mit dieser Anlageform verbunden wird. Ein entscheidender Grund hierfür ist, dass Manager der Kapitalgesellschaften durch die Integration von ökologischen und sozialen Gesichtspunkten in der Führung des Unternehmens vorausdenken. Sie handeln proaktiv, indem sie mit der Umwelt schonender umgehen und soziale Konflikte zu vermeiden suchen.

Textauszüge von Prof. Dr. Werner Wild, www.bund-naturschutz.de
ÖKOLOGISCHE PRODUKTE/DIENSTLEISTUNGEN